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Stoffwechselkrankheiten

Wasserharnruhr

Ursachen, Symptome und Behandlungsformen der Stoffwechselerkrankung

Die Wasserharnruhr wird auch als Diabetes insipidus bezeichnet. Es handelt sich hierbei um eine Hormonmangelerkrankung. Der Wasserhaushalt des Körpers ist durch eine mangelhafte Ausschüttung des antidiuretischen Hormons, das für die Regulierung der Flüssigkeitsausscheidung der Nieren zuständig ist, gestört.

Die Wasserharnruhr wird in den meisten Fällen erworben. Die Erkrankung kann verschiedene Ursachen haben. Operationen, wie die Entfernung der Hirnanhangdrüse, Tumore, Erkrankungen wie Hirnhautentzündungen, Gehirnverletzungen, Gehirnblutungen, Erkrankungen des Hypothalamus, sowie Tuberkulose oder auch Syphilis, gehören dazu. Zudem kann die Krankheit auch in Folge von Vergiftungen, Medikamenten, Niereninsuffizienz oder auch Blutveränderungen, wie zum Beispiel erhöhten Kalziumwerten oder verminderten Kaliumwerten, auftreten.

Die Symptome der Wasserharnruhr können plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln. Es werden sehr große Mengen Urin (5-25 Liter am Tag) ausgeschieden, wobei der Urin meistens verdünnt ist. Dadurch kommt es zu vermehrten Durst und übermäßigem Harndrang. Aufgrund dessen treten oft Schlafstörungen auf. Weitere Symptome sind psychische Auffälligkeiten, Krämpfe und Gereiztheit. Die Haut und die Schleimhäute sind trocken, die Betroffenen leiden oft unter Verstopfung und es kommt zu Störungen im Elektrolythaushalt und zu Kreislaufproblemen.

Bei einer Behandlung wird zuerst der Elektrolythaushalt ausgeglichen und der Kreislauf stabilisiert. Die weitere Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Grunderkrankung.

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